Ge­set­ze und Ver­ord­nun­gen

die bei den in Aich­ach in­haf­tier­ten Frau­en zur An­wen­dung ka­men

Nürn­ber­ger Ge­set­ze

, amt­lich:

Ge­setz zum Schutz des deut­schen Blu­tes und der deut­schen Ehre
vom 15.11.1935

Aus­zü­ge:

„Durch­drun­gen von der Er­kennt­nis, dass die Rein­heit des deut­schen Blu­tes die Vor­aus­set­zung für den Fort­be­stand des Deut­schen Vol­kes ist, und be­seelt von dem un­beug­sa­men Wil­len, die Deut­sche Na­ti­on für alle Zu­kunft zu si­chern, hat der Reichs­tag ein­stim­mig das fol­gen­de Ge­setz be­schlos­sen, das hier­mit ver­kün­det wird:

§1
(1) Ehe­schlie­ßun­gen zwi­schen Ju­den und Staats­an­ge­hö­ri­gen deut­schen oder art­ver­wand­ten Blu­tes sind ver­bo­ten. Trotz­dem ge­schlos­se­ne Ehen sind nich­tig, auch wenn sie zur Um­ge­hung die­ses Ge­set­zes im Aus­land ge­schlos­sen sind.

§2
Au­ßer­ehe­li­cher Ver­kehr zwi­schen Ju­den und Staats­an­ge­hö­ri­gen deut­schen
oder art­ver­wand­ten Blu­tes ist ver­bo­ten.

§5
(1)Wer dem Ver­bot des §1 zu­wi­der­han­delt, wird mit Zucht­haus be­straft

Ver­bo­te­ner Um­gang mit Kriegs­ge­fan­ge­nen
Ver­ord­nung über den Um­gang mit Kriegs­ge­fan­ge­nen § Ab­satz 1
vom 11.05.1940
„Wer vor­sätz­lich ge­gen eine zur Re­ge­lung des Um­gangs mit Kriegs­ge­fan­ge­nen er­las­se­ne Vor­schrift ver­stößt oder sonst mit ei­nem Kriegs­ge­fan­ge­nen in ei­ner Wei­se Um­gang pflegt, die das ge­sun­de Volks­emp­fin­den gröb­lich ver­letzt, wird mit Ge­fäng­nis, in schwe­ren Fäl­len mit Zucht­haus be­straft.“

Ge­setz zur Ver­hü­tung erb­kran­ken Nach­wuch­ses.

Vom 14. Juli 1933.

Die Reichs­re­gie­rung hat das fol­gen­de Ge­setz be­schlos­sen, das hier­mit ver­kün­det wird:

§1
(1) Wer erb­krank ist, kann durch chir­ur­gi­schen Ein­griff un­frucht­bar ge­macht (ste­ri­li­siert) wer­den, wenn nach den Er­fah­run­gen der ärzt­li­chen Wis­sen­schaft mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit zu er­war­ten ist, daß sei­ne Nach­kom­men an schwe­ren kör­per­li­chen oder geis­ti­gen Erb­schä­den lei­den wer­den.

(2) Erb­krank im Sin­ne die­ses Ge­set­zes ist, wer an ei­ner der fol­gen­den Krank­hei­ten lei­det:

  1. an­ge­bo­re­nem Schwach­sinn,
  2. Schi­zo­phre­nie,
  3. zir­ku­lä­rem (ma­nisch-de­pres­si­vem) Ir­re­sein,
  4. erb­li­cher Fall­sucht,
  5. erb­li­chem Veits­tanz (Hun­ting­ton­sche Cho­rea),
  6. erb­li­cher Blind­heit,
  7. erb­li­cher Taub­heit,
  8. schwe­rer erb­li­cher kör­per­li­cher Miß­bil­dung.

(3) Fer­ner kann un­frucht­bar ge­macht wer­den, wer an schwe­rem Al­ko­ho­lis­mus lei­det.

§2
(1) An­trags­be­rech­tigt ist der­je­ni­ge, der un­frucht­bar ge­macht wer­den soll. Ist die­ser ge­schäfts­un­fä­hig oder we­gen Geis­tes­schwä­che ent­mün­digt oder hat er das acht­zehn­te Le­bens­jahr noch nicht voll­endet, so ist der ge­setz­li­che Ver­tre­ter an­trags­be­rech­tigt; er be­darf dazu der Ge­neh­mi­gung des Vor­mund­schafts­ge­richts. In den üb­ri­gen Fäl­len be­schränk­ter Ge­schäfts­fä­hig­keit be­darf der An­trag der Zu­stim­mung des ge­setz­li­chen Ver­tre­ters. Hat ein Voll­jäh­ri­ger ei­nen Pfle­ger für sei­ne Per­son er­hal­ten, so ist des­sen Zu­stim­mung er­for­der­lich.

(2) Dem An­trag ist eine Be­schei­ni­gung ei­nes für das Deut­sche Reich ap­pro­bier­ten Arz­tes bei­zu­fü­gen, daß der Un­frucht­bar­zu­ma­chen­de über das We­sen und die Fol­gen der Un­frucht­bar­ma­chung auf­ge­klärt wor­den ist.

(3) Der An­trag kann zu­rück­ge­nom­men wer­den.

§3
Die Un­frucht­bar­ma­chung kön­nen auch be­an­tra­gen

  1. der be­am­te­te Arzt,
  2. für die In­sas­sen ei­ner Kranken‑, Heil- oder Pfle­ge­an­stalt oder ei­ner Straf­an­stalt der An­stalts­lei­ter.

§4
Der An­trag ist schrift­lich oder zur Nie­der­schrift der Ge­schäfts­stel­le des Erb­ge­sund­heits­ge­richts zu stel­len. Die dem An­trag zu Grun­de lie­gen­den Tat­sa­chen sind durch ein ärzt­li­ches Gut­ach­ten oder auf an­de­re Wei­se glaub­haft zu ma­chen. Die Ge­schäfts­stel­le hat dem be­am­te­ten Arzt von dem An­trag Kennt­nis zu ge­ben.

$5
Zu­stän­dig für die Ent­schei­dung ist das Erb­ge­sund­heits­ge­richt, in des­sen Be­zirk der Un­frucht­bar­zu­ma­chen­de sei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand hat.

§6
(1) Das Erb­ge­sund­heits­ge­richt ist ei­nem Amts­ge­richt an­zu­glie­dern. Es be­steht aus ei­nem Amts­rich­ter als Vor­sit­zen­den, ei­nem be­am­te­ten Arzt und ei­nem wei­te­ren für das Deut­sche Reich ap­pro­bier­ten Arzt, der mit der Erb­ge­sund­heits­leh­re be­son­ders ver­traut ist. Für je­des Mit­glied ist ein Ver­tre­ter zu be­stel­len.

(2) Als Vor­sit­zen­der ist aus­ge­schlos­sen, wer über ei­nen An­trag auf vor­mund­schaft­li­che Ge­neh­mi­gung nach § 2 Abs. 1 ent­schie­den hat. Hat ein be­am­te­ter Arzt den An­trag ge­stellt, so kann er bei der Ent­schei­dung nicht mit­wir­ken.

§7
(1) Das Ver­fah­ren vor dem Erb­ge­sund­heits­ge­richt ist nicht öf­fent­lich.

(2) Das Erb­ge­sund­heits­ge­richt hat die not­wen­di­gen Er­mit­te­lun­gen an­zu­stel­len; es kann Zeu­gen und Sach­ver­stän­di­ge ver­neh­men so­wie das per­sön­li­che Er­schei­nen und die ärzt­li­che Un­ter­su­chung des Un­frucht­bar­zu­ma­chen­den an­ord­nen und ihn bei un­ent­schul­dig­tem Aus­blei­ben vor­füh­ren las­sen. Auf die Ver­neh­mung und Be­ei­di­gung der Zeu­gen und Sach­ver­stän­di­gen so­wie auf die Aus­schlie­ßung und Ab­leh­nung der Ge­richts­per­so­nen fin­den die Vor­schrif­ten der Zi­vil­pro­zeß­ord­nung sinn­ge­mä­ße An­wen­dung. Ärz­te, die als Zeu­gen oder Sach­ver­stän­di­ge ver­nom­men wer­den, sind ohne Rück­sicht auf das Be­rufs­ge­heim­nis zur Aus­sa­ge ver­pflich­tet. Ge­richts- und Ver­wal­tungs­be­hör­den so­wie Kran­ken­an­stal­ten ha­ben dem Erb­ge­sund­heits­ge­richt auf Er­su­chen Aus­kunft zu er­tei­len.

§8
Das Ge­richt hat un­ter Be­rück­sich­ti­gung des ge­sam­ten Er­geb­nis­ses der Ver­hand­lung und Be­weis­auf­nah­me nach frei­er Über­zeu­gung zu ent­schei­den. Die Be­schluß­fas­sung er­folgt auf Grund münd­li­cher Be­ra­tung mit Stim­men­mehr­heit. Der Be­schluß ist schrift­lich ab­zu­fas­sen und von den an der Be­schluß­fas­sung be­tei­lig­ten Mit­glie­dern zu un­ter­schrei­ben. Er muß die Grün­de an­ge­ben, aus de­nen die Un­frucht­bar­ma­chung be­schlos­sen oder ab­ge­lehnt wor­den ist. Der Be­schluß ist dem An­trag­stel­ler, dem be­am­te­ten Arzt so­wie dem­je­ni­gen zu­zu­stel­len, des­sen Un­frucht­bar­ma­chung be­an­tragt wor­den ist, oder, falls die­ser nicht an­trags­be­rech­tigt ist, sei­nem ge­setz­li­chen Ver­tre­ter.

§9
Ge­gen den Be­schluß kön­nen die im § 8 Satz 5 be­zeich­ne­ten Per­so­nen bin­nen ei­ner Not­frist von ei­nem Mo­nat nach der Zu­stel­lung schrift­lich oder zur Nie­der­schrift der Ge­schäfts­stel­le des Erb­ge­sund­heits­ge­richts Be­schwer­de ein­le­gen. Die Be­schwer­de hat auf­schie­ben­de Wir­kung. Über die Be­schwer­de ent­schei­det das Erb­ge­sund­heits­ober­ge­richt. Ge­gen die Ver­säu­mung der Be­schwer­de­frist ist Wie­der­ein­set­zung in den vo­ri­gen Stand in ent­spre­chen­der An­wen­dung der Vor­schrif­ten der Zi­vil­pro­zeß­ord­nung zu­läs­sig.

§10
(1) Das Erb­ge­sund­heits­ober­ge­richt wird ei­nem Ober­lan­des­ge­richt an­ge­glie­dert und um­faßt des­sen Be­zirk. Es be­steht aus ei­nem Mit­glied des Ober­lan­des­ge­richts, ei­nem be­am­te­ten Arzt und ei­nem wei­te­ren für das Deut­sche Reich ap­pro­bier­ten Arzt, der mit der Erb­ge­sund­heits­leh­re be­son­ders ver­traut ist. Für je­des Mit­glied ist ein Ver­tre­ter zu be­stel­len. § 6 Abs. 2 gilt ent­spre­chend.

(2) Auf das Ver­fah­ren vor dem Erb­ge­sund­heits­ober­ge­richt fin­den §§ 7, 8 ent­spre­chen­de An­wen­dung.

(3) Das Erb­ge­sund­heits­ober­ge­richt ent­schei­det end­gül­tig.

§11
(1) Der zur Un­frucht­bar­ma­chung not­wen­di­ge chir­ur­gi­sche Ein­griff darf nur in ei­ner Kran­ken­an­stalt von ei­nem für das Deut­sche Reich ap­pro­bier­ten Arzt aus­ge­führt wer­den. Die­ser darf den Ein­griff erst vor­neh­men, wenn der die Un­frucht­bar­ma­chung an­ord­nen­de Be­schluß end­gül­tig ge­wor­den ist. Die obers­te Lan­des­be­hör­de be­stimmt die Kran­ken­an­stal­ten und Ärz­te, de­nen die Aus­füh­rung der Un­frucht­bar­ma­chung über­las­sen wer­den darf. Der Ein­griff darf nicht durch ei­nen Arzt vor­ge­nom­men wer­den, der den An­trag ge­stellt oder in dem Ver­fah­ren als Bei­sit­zer mit­ge­wirkt hat.

(2) Der aus­füh­ren­de Arzt hat dem be­am­te­ten Arzt ei­nen schrift­li­chen Be­richt über die Aus­füh­rung der Un­frucht­bar­ma­chung un­ter An­ga­be des an­ge­wen­de­ten Ver­fah­rens ein­zu­rei­chen.

§12
(1) Hat das Ge­richt die Un­frucht­bar­ma­chung end­gül­tig be­schlos­sen, so ist sie auch ge­gen den Wil­len des Un­frucht­bar­zu­ma­chen­den aus­zu­füh­ren, so­fern nicht die­ser al­lein den An­trag ge­stellt hat. Der be­am­te­te Arzt hat bei der Po­li­zei­be­hör­de die er­for­der­li­chen Maß­nah­men zu be­an­tra­gen. So­weit an­de­re Maß­nah­men nicht aus­rei­chen, ist die An­wen­dung un­mit­tel­ba­ren Zwan­ges zu­läs­sig.

(2) Er­ge­ben sich Um­stän­de, die eine noch­ma­li­ge Prü­fung des Sach­ver­halts er­for­dern, so hat das Erb­ge­sund­heits­ge­richt das Ver­fah­ren wie­der auf­zu­neh­men und die Aus­füh­rung der Un­frucht­bar­ma­chung vor­läu­fig zu un­ter­sa­gen. War der An­trag ab­ge­lehnt wor­den, so ist die Wie­der­auf­nah­me nur zu­läs­sig, wenn neue Tat­sa­chen ein­ge­tre­ten sind, wel­che die Un­frucht­bar­ma­chung recht­fer­ti­gen.

§13
(1) Die Kos­ten des ge­richt­li­chen Ver­fah­rens trägt die Staats­kas­se.

(2) Die Kos­ten des ärzt­li­chen Ein­griffs trägt bei den der Kran­ken­ver­si­che­rung an­ge­hö­ren­den Per­so­nen die Kran­ken­kas­se, bei an­de­ren Per­so­nen im Fal­le der Hilfs­be­dürf­tig­keit der Für­sor­ge­ver­band. In al­len an­de­ren Fäl­len trägt die Kos­ten bis zur Höhe der Min­dest­sät­ze der ärzt­li­chen Ge­büh­ren­ord­nung und der durch­schnitt­li­chen Pfle­ge­sät­ze in den öf­fent­li­chen Kran­ken­an­stal­ten die Staats­kas­se, dar­über hin­aus der Un­frucht­bar­ge­mach­te.

§14
Eine Un­frucht­bar­ma­chung, die nicht nach den Vor­schrif­ten die­ses Ge­set­zes er­folgt, so­wie eine Ent­fer­nung der Keim­drü­sen sind nur dann zu­läs­sig, wenn ein Arzt sie nach den Re­geln der ärzt­li­chen Kunst zur Ab­wen­dung ei­ner erns­ten Ge­fahr für das Le­ben oder die Ge­sund­heit des­je­ni­gen, an dem er sie vor­nimmt, und mit des­sen Ein­wil­li­gung voll­zieht.

§15
(1) Die an dem Ver­fah­ren oder an der Aus­füh­rung des chir­ur­gi­schen Ein­griffs be­tei­lig­ten Per­so­nen sind zur Ver­schwie­gen­heit ver­pflich­tet.

(2) Wer der Schwei­ge­pflicht un­be­fugt zu­wi­der­han­delt, wird mit Ge­fäng­nis bis zu ei­nem Jah­re oder mit Geld­stra­fe be­straft. Die Ver­fol­gung tritt nur auf An­trag ein. Den An­trag kann auch der Vor­sit­zen­de stel­len.

§16
(1) Der Voll­zug die­ses Ge­set­zes liegt den Lan­des­re­gie­run­gen ob.

(2) Die obers­ten Lan­des­be­hör­den be­stim­men, vor­be­halt­lich der Vor­schrif­ten des § 6 Abs. 1 Satz 1 und des § 10 Abs. 1 Satz 1, Sitz und Be­zirk der ent­schei­den­den Ge­rich­te. Sie er­nen­nen die Mit­glie­der und de­ren Ver­tre­ter.

§17
Der Reichs­mi­nis­ter des In­nern er­läßt im Ein­ver­neh­men mit dem Reichs­mi­nis­ter der Jus­tiz die zur Durch­füh­rung die­ses Ge­set­zes er­for­der­li­chen Rechts- und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten.

§18
Die­ses Ge­setz tritt am 1. Ja­nu­ar 1934 in Kraft.

Ber­lin, den 14. Juli 1933.

Der Reichs­kanz­ler
Adolf Hit­ler

Der Reichs­mi­nis­ter des In­nern
Frick

Der Reichs­mi­nis­ter der Jus­tiz
Dr. Gür­t­ner

Hier nach: RGBl. I 1933, S. 529–531.

Ge­wohn­heits­ver­bre­cher­ge­setz

vom 27.11.1933

https://​de​.wi​ki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​G​e​w​o​h​n​h​e​i​t​s​v​e​r​b​r​e​c​h​e​r​g​e​s​etz

Bei die­sem Ge­setz han­delt es sich um ei­nen sehr aus­führ­li­chen Text, der aus zwei Tei­len be­stand. Im ers­ten Teil wur­den die Stra­fen für Wie­der­ho­lungs­tä­ter mas­siv ver­schärft. Im zwei­ten Teil ging es um „Maß­re­geln der Si­che­rung und Bes­se­rung“. Auch die sog. Si­che­rungs­ver­wah­rung wird hier als „Maß­re­gel“ auf­ge­führt.

sie­he dazu: Ni­ko­laus Wachs­mann: Ge­fan­gen un­ter Hit­ler, S. 125/126 ff

Ver­nich­tung durch Ar­beit

Ok­to­ber 1942

Ge­heim­erlass des Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums:

„… alle in Ge­wahr­sam der deut­schen Jus­tiz be­find­li­chen Ju­den, Rus­sen und Ukrai­ner so­wie alle Po­len mit mehr als drei­jäh­ri­gen und alle Tsche­chen und Deut­schen mit über acht­jäh­ri­gen Haft­stra­fen der SS zu über­ge­ben. Glei­ches gilt auch für die rund 15.000 Deut­schen, die sich Mit­te 1942 in Si­cher­heits­ver­wah­rung be­fin­den.“

sie­he Ru­dolf Stum­ber­ger: Mün­chen ohne Le­der­ho­sen, S. 93